Landrat und Bürgermeister zu Besuch bei der RECK-Technik.

Bei einem gemeinsamen Besuch der Firma RECK-Technik GmbH & Co. KG erhielten der Biberacher Landrat Dr. Heiko Schmid begleitet von Philipp Friedel sowie die beiden Bürgermeister Tobias Wäscher und Dietmar Holstein im Oktober 2021, einen vertieften Einblick in die Komplexität des Unternehmens an den Standorten in Betzenweiler und Dürmentingen.

Nach einer kurzen Präsentation beider Unternehmensbereiche besuchten die Gäste die Abteilungen Finanzen, Einkauf, Qualitätsmanagement, Produktion, Montage, Entwicklung, Vertrieb und Marketing. Dabei wurde von Landrat Dr. Heiko Schmid besonderer Wert auf die persönliche Ansprache der Mitarbeitenden gelegt.

In der Abteilung ‚Vertrieb Medizintechnik‘ berichtete Dr. Jan Henkel über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der MOTOmed Bewegungstherapiegeräte – vorallem auf Intensivstationen: „Neben dem Einsatz bei neuromuskulären Erkrankungen unterstützt die MOTOmed Bewegungstherapie im Liegen aktuell weltweit die Behandlung von COVID-19-Erkrankten – sie hilft bei der Frühmobilisation von Betroffenen, die künstlich beatmet werden müssen. Dabei sind klinische Studien ein wichtiger Bestandteil.“, so Dr. Jan Henkel. 

Während viele Unternehmen durch die Pandemie vor besondere Herausforderungen gestellt worden sind, konnte dagegen bei RECK durchgehend produziert und die Nachfrage gesteigert werden. 

Auch der Unternehmensbereich Agrartechnik kam im Vergleich zu anderen Branchen glimpflich durch die Krise. Reinhold Schirmer aus der Abteilung ‚Vertrieb Agrartechnik‘ berichtet von einer durchgehend stabilen Auftragslage – trotz globaler Pandemie und abgesagten Messen. 

Jedoch ist die aktuelle Lage am industriellen Beschaffungsmarkt angespannt. Seit Anfang des Jahres sind außergewöhnliche Preissteigerungen bei den Rohmaterialien zu verzeichnen. Zusätzlich wird die Situation durch Lieferengpässe und fehlende Transportkapazitäten verschärft. So ergab sich in der Abteilung ‚Einkauf‘ ein intensiver Austausch zwischen der geschäftsführenden Gesellschafterin Christine Reck und den Besuchern. 

Darüber hinaus tauschten sich die Gesprächspartner über den Fachkräftemangel aus. Die Abteilung ‚Personal‘, besetzt mit einem Juristen und einem Psychologen, setzt hier auf eine hohe Ausbildungsquote und eine Vielzahl von angebotenen Ausbildungsberufen. Als Medizinproduktehersteller werden insbesondere an die Abteilung ‚Qualitätsmanagement‘ fortlaufend anspruchsvolle Herausforderungen gestellt, z. B. in der Zulassung der Produkte. Hier berichtete Christine Reck, dass alle Produkte und auch deren Produktion in aufwändigen Verfahren zertifiziert werden müssen. Geschäftsführer Andreas Reck verwies in diesem Zusammenhang auf die getätigten Investitionen in die Produktionsinfrastruktur und die weitere Digitalisierung der Produktion. 

Während in Betzenweiler die neue Lackieranlage und die Industrieroboter live bei der Arbeit verfolgt werden konnten – gezeigt vom zuständigen Geschäftsführer Josef Ott – beeindruckten in Dürmentingen die verschiedenen Montagelinien der Medizinprodukte mit ihrer hohen Stückzahl und deren Variantenflexibilität. 

Hier erhielt der Besuch auch einen vertieften Einblick in die innovative Entwicklungsarbeit der Teams Mechanik, Elektronik und Software – jeweils begleitet von kurzen informativen Gesprächen. 

Dr. Heiko Schmid begeisterte sich für die hohe Arbeitsplatzqualität sowohl in der Produktion als auch in den Büros.

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