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Bewegende Schicksale – Rainer Oberseider kämpft sich nach 9 Monaten im Wachkoma zurück ins Leben.

Rainer Oberseider erleidet mit 19 Jahren eine lebensgefährliche Hirnblutung. Ein Kurzschluss zwischen den Arterien, den Schlagadern und den Venen führt dazu, dass in seinem Gehirn ein Gefäß platzt. Die Ursache für die Hirnblutung ist bei ihm eine angeborene, aber unerkannte Gefäßerkrankung. Sein Zustand ist hochkritisch und lebensbedrohlich. Er wird notoperiert, Teile seiner Schädeldecke müssen entfernt werden. Ohne den schnellen Eingriff wäre Rainer Oberseider an den Folgen der Hirnblutung gestorben. Nach der dreistündigen Operation versetzen die Ärzte ihn ins künstliche Koma. Wochenlang liegt er auf der Intensivstation und die Ärzte haben große Sorge, ob er das übersteht. Rainer Oberseider bleibt am Leben, aber er fällt ins Wachkoma. Nach mehreren Wochen Krankenhausaufenthalt wird er in eine Rehaklinik verlegt. Dort beginnen die Therapeuten mit der Frühmobilisation.

Rainer Oberseider trainiert passiv mit dem MOTOmed letto2. Seine Muskeln werden mit Hilfe der motorgestützten MOTOmed Bewegungstherapie im Liegen aktiviert und sein Stoffwechsel angeregt. Die Augen von Rainer Oberseider sind mittlerweile offen, aber er reagiert nicht. Über 150 Tage wird er in der Rehaklinik betreut, er bekommt Medikamente gegen Epilepsie. Als sich sein Zustand nicht wesentlich verbessert, holt seine Mutter ihn nach Hause. Die Medikamente mit sedierender Wirkung werden allmählich abgesetzt und er wird nach und nach wieder wach. Rainer Oberseider wird fortan zuhause mit dem MOTOmed viva2 therapiert und macht endlich größere Fortschritte. Bis zu drei Stunden täglich arbeiten die Therapeuten mit ihm. Da sich die Muskeln über den langen Zeitraum zurückgebildet haben, muss er alle Bewegungen neu erlernen. Ein langer, anstrengender und schmerzhafter Weg, der schließlich belohnt wird. Er macht jeden Tag Fortschritte und arbeitet konsequent weiter an den Problemstellen, um mehr Stabilität und Bewegung zu erlangen. Die Therapie fordert ihn körperlich und geistig. Trotz seiner Einschränkungen kann der mittlerweile 23-Jährige inzwischen ein fast normales Leben führen. Sogar Auto fahren kann er wieder und auch seiner Tennisleidenschaft nachgehen. Mit seiner Geschichte möchte Rainer Oberseider Mut machen, egal wie aussichtslos eine Situation auch erscheinen mag. Für ihn war Aufgeben nie eine Option.

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